Berührendes Gespräch mit einem Schwein

Franziska Hauenstein, 29.08.2016

Berührendes Gespräch mit einem Schwein
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Ich konnte fast nicht hinhören und ein trauriges Gefühl hat mich erfasst. Ich dachte an die vielen Schweine, die ein furchtbares, qualvolles Leben fristen, eingepfercht mit hunderten anderen in stickigen Ställen, nie Tageslicht sehen, geschlagen werden, verletzt sind und ausgebeutet werden von uns Menschen. Ich musste diese Gedanken schnell abklemmen, sowas zieht mich derartig runter, womit ja den Schweinen dann auch nicht geholfen ist. Ich habe mir dann vorgenommen, bald mit den Schweinen Kontakt aufzunehmen und mit ihnen das Gespräch zu suchen. Schon heute Abend war es dann soweit…

Ich konzentriere mich und rufe innerlich die Schweine auf, es möge sich eines melden, da ich ein paar Fragen an sie hätte… es dauert nicht lange, da erhebt sich ein grosses, schmatzendes Schwein aus einer Gruppe und kommt gemächlich und immer noch schmatzend auf mich zu. Ich fange an:

„Hallo“
„Hallo“ (immer noch schmatzend)
„Ich schäme mich so für die Menschen und entschuldige mich, dass ihr wegen uns leiden müsst. Es tut mir so leid, dass wir euer wundervolles, liebenswertes, sanftes Wesen nicht sehen und dass wir euch nicht wertschätzen. Es tut mir so leid.“
… das Schwein schmatzt immer noch gemächlich weiter, also stelle ich meine erste Frage:

„Was ist eure Aufgabe auf dieser Erde?“
„Wir geben den Menschen die Gelegenheit zu lernen, wir stellen sie vor die Wahl, entweder wir berühren ihr Herz oder eben nicht, entweder sie öffnen ihr Herz und lassen uns herein oder eben nicht. Beides ist in Ordnung und wenn sie ihr Herz nicht öffnen, dann ist die Zeit für sie noch nicht reif, sich mit ihrem eigenen Herzen zu verbinden und somit auch mit uns und allem anderen Leben, mit dem grossen Ganzen.“

„Aber warum müsst ihr so leiden?“
„Es ist nicht schön, wie ihr mit uns umgeht, aber wir wissen, dass ihr es nicht besser wisst und dass viele von euch schlafen. Je grausamer ihr werdet, umso deutlicher zeigt das auf, wie sehr ihr euch wehrt, aufzuwachen und euch gegen euer inneres Licht sträubt.“

„Aber warum müsst ihr darunter leiden.“
„Jemand muss halt… und wir können verzeihen, weil wir die höheren Zusammenhänge sehen.“

„Es macht mich so traurig, dass ihr leiden müsst.“
„Wir wissen das und wir sind auch traurig, dass es noch so ist. Wir glauben daran, dass immer mehr Menschen aufwachen und mit ihrem Herzen anfangen zu sehen, dann hört das Leiden auf, auch das der Menschen und alle sind frei.“
„Was kann ich für euch tun?“

„Bleib wie du bist, geh den Weg des Herzens, höre auf dein Herz. Mach die Menschen aufmerksam, aber sei nicht enttäuscht, wenn sie nicht hören – dann ist ihre Zeit noch nicht gekommen. Lass dein Herz sprechen, wenn du etwas mitteilen möchtest, dann kommt es besser bei ihnen an. Schreiben ist auch gut, aus dem Herz heraus. Dass du uns kontaktiert hast ist schön. In deinen Gedanken an uns kannst du uns Liebe schicken, wir spüren das und es macht uns Mut durchzuhalten.“
„Danke, danke, danke für deine Antworten. Ich sehe und liebe euch, ich schicke euch viel Liebe, Licht, Mut und grossen Respekt.“

 

Seelenhören · Franziska Hauenstein · 8913 Ottenbach · nfslnhrnch