Hommage an die Kühe

Franziska Hauenstein, 16.10.2016

Hommage an die Kühe
 
 
 
 

Unfassbar traurig, was ich vorher auf dem Abendspaziergang mit meinem Hund erlebt habe. Auf einer Wiese haben ein paar Menschen eine Kuhherde zusammengetrieben. Dabei habe ich gehört, wie die eine junge Frau eine ihrer Kühe mit „du Krüppel“ beschimpft hat und ihr „halt deine Fresse“ befahl, als sie muhte. Wie kann man nur so mit seinen Tieren umgehen? Seine Tiere, von denen man lebt, die ein Leben lang für einen im Einsatz sind, ob sie wollen oder nicht.

Ich möchte jetzt aber nicht über diese Frau schreiben, auch wenn sie vermutlich auch viel Mitgefühl bräuchte. Diese Zeilen gehören nur dieser Kuh und überhaupt allen Kühen dieser Welt:

DANKE, ihr wundervollen Wesen. Danke von ganzem Herzen für euren tagtäglichen riesigen Einsatz für die Menschen. Ihr leistet Unglaubliches, lebt aufopferungsvoll und selbstlos. Danke, dass ihr uns nährt. Ihr habt allergrössten Respekt verdient.

Bitte entschuldigt, dass viele Menschen euch (noch) nicht mit ihren Herzen sehen, dass sie euch zu wenig wertschätzen und manchmal sogar schlecht behandeln. Entschuldigt die fehlende Dankbarkeit euch gegenüber und die Selbstverständlichkeit, mit der ihr für uns funktionieren müsst.

Danke, dass ihr da seid und weitermacht und eure Botschaft von Sanftheit und Gleichmut beharrlich aussendet.

Ich wünsche mir von Herzen, dass alle Menschen erkennen, welch liebenswerte, soziale und vor allem sensible Lebewesen ihr seid und euch entsprechend respektvoll begegnen. Ich weiss, das ist ein frommer Wunsch, aber irgendwann – wenn ihn nur genug Menschen wünschen – wird er in Erfüllung gehen. Haltet durch ihr Lieben, ihr werdet gesehen...

Mitgefühl, Licht und unendlich viel Liebe schenke ich euch.

 

Seelenhören · Franziska Hauenstein · 8913 Ottenbach · nfslnhrnch